Claudine La Fontaine

Claudine La Fontaine
 
Daten des Anbieters
  • Claudine La Fontaine
  • Am Kleinwald 38
  • 76863 Herxheim

  • Rheinland-Pfalz
  • Deutschland
  •  
  •  
    (0049) 0177 6278335
  •  
  •  
    zur Homepage

Wir nehmen folgende Tiere auf:


Hunde

,

Katzen



Die Geschichte unserer Entstehung - der Entstehung unserer Interessengemeinschaft - begann 2008, mit dem Hilferuf zu den Hunden aus Sangonera, den meisten besser bekannt als "Die Hölle von Sangonera":

Im September 2008 wurde in Spanien in dem Stadteil Sangonera bei Murcia das privat geleitete Tierheim „Proaniplant“ wegen katastrophaler Zustände geschlossen. Bis dahin hatten Tierschützer bereits fünf Jahre lang regelmäßig Anzeigen gegen diese Einrichtung erstattet. Die Stadtverwaltung schloss letztlich die Einrichtung. In der für 250 Hunde ausgelegten Station vegetierten zu diesem Zeitpunkt ca. 900 Tiere auf engstem Raum. Auf einen Zwinger, der für zwei Tiere ausgelegt war, kamen teilweise 20 Hunde und mehr.

Es fehlte gänzlich an medizinischer Betreuung und viele der Tiere waren unterernährt.

Augenzeugen beschrieben die Anlage als „Konzentrationslager für Hunde“.


Doch mit der Schließung wäre fast auch der Tod gekommen.

Die Stadtverwaltung wusste nicht, wohin mit den vielen Tieren und beschloss die Tötung. Aufgrund öffentlicher Proteste wurde dann ein Aufschub von 3 Monaten genehmigt.

Die Tierschützer nutzten die kurze Zeit. Die Tiere wurden medizinisch versorgt und aufgepäppelt. 700 Hunde wurden zumeist ins Ausland vermittelt oder in Pflegestellen untergebracht. Im Februar 2009 wurden noch 47 von ihnen auf einen Tierschutzhof in Thüringen gebracht.

Die Tierschützer kämpften um mehr Zeit, um auch noch die letzten ca 150 Hunde retten zu können. Mit Erfolg.Der Schließungsbescheid wurde im Mai 2009 aufgehoben.


Danach flaute das Interesse an den Hunden ab. Die Hunde standen jetzt nicht mehr vor der unmittelbaren Tötung.

Doch waren die Hunde ihrem Gefängnis noch nie entkommen. Die Zustände waren zwar erheblich besser geworden, aber ihr „Zuhause“ waren noch immer die gleichen kargen Zwinger.

Die Vermittlungen wurden damals wegen des Zeitdrucks nach dem Zufallsprinzip vorgenommen. Es waren die Pechvögel die übrig blieben, ihre Fotografien waren schlecht, die Beschreibungen unvollständig. Namen gab es z.T. nicht, nur Ziffern.


Wir wollten diese Hunde nicht aufgeben. Sie hatten teilweise ihr ganzes Leben in diesem Lager verbracht und wir versuchten zu verhindern, dass sie dort als „Vergessene“ auch sterben müssen.
Auch drohte den Hunden täglich Gefahr. Obwohl in Spanien Hundekämpfe seit 2006 offiziell verboten sind, ist es ein offenes Geheimnis, dass immer noch vereinzelt Kämpfe als Zeitvertreib und Wettgrundlage betrieben werden. Hierfür sind bereits mehrfach Personen in die Anlage eingebrochen, um Hunde zu stehlen, die als "Dummies" dafür benutzt werden, die für den Kampf abgerichteten Hunde "heiß" zu machen.

Die Hunde haben bei einer solchen Konfrontation nicht den Hauch einer Chance. Besonders fürchteten wir um die größeren Hunde, insbesondere die Rüden, die bevorzugt als Opfer ausgewählt werden. Zwar war bereits ein Pfleger in die Anlage eingezogen, in der Hoffnung die Hunde beschützen zu können, jedoch hätte dieser ältere Herr kaum etwas ausrichten können.


Wir haben daher versucht mit unserer Seite doch noch jemanden auf sie aufmerksam zu machen, bevor sie auf die eine oder andere Art sterben.

Das Tierschutzprojekt LaVida versuchte zusammen mit den neuen Betreibern der Anlage für diese vergessenen Hunde ein neues Zuhause zu finden.

Mit der Zeit gab es von den Hunden immer mehr und bessere Fotos und vor allem auch immer genauere Charakterbeschreibungen. Am Ende ware nur noch 30 Hunde übrig geblieben.

Sie sind nur in das Tierheim "El Cobijo" umgezogen, für das unsere Interessengemeinschaft LaVida nun die Betreuung übernimmt.



Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Langzeitinsassen unglaublich anpassungsfähig sind und sich sehr schnell in ihrer neuen Umgebung zurecht finden.

Fast alle von ihnen sind meist stubenrein, sie ignorieren Katzen und sind erstaunlich gut sozialisiert. Wahrscheinlich, weil sie jahrelang mit ihren Artgenossen auf engstem Raum zusammenleben mussten.

Der Mensch war dabei immer wieder ein Hoffnungsschimmer in ihrem Leben. Wohin auch immer sie vermittelt werden, zeigen sie den Rettern ihre Treue durch unbändige Liebe und Aufgeschlossenheit. Die Vermittlungsberichte sprechen Bände…

Zurück zu den Ergebnissen